Aachen (Verb):
  Ttigkeit seinen Namen zu ndern, um eher dranzukommen.
  Wurde erstmals in einer Stadt im Westen Deutschlands durchgefhrt,
  um bei der Grndung der Kaiserpfalz ganz oben auf der Liste zu
  stehen.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Abalemma, das 
  Die lhmende Situation, in der man nur noch eine einzige Mglichkeit
  hat, diese jedoch nicht wahrnehmen kann.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Abbehauserwisch, der
  Selbstgeschriebenes Attest, das Schler von ungnstig gelegenen
  Schulveranstaltungen am Nachmittag befreit.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Abfaltern (V.)
  Sich beim Anfeuchten von Briefumschlag-Gummierungen in die Zunge schneiden.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Abfrutt (Adj.)
  Beschreibt den Gesichtsausdruck eines Menschen, der sich gerade ein
  klebriges Pflaster mit Schwung von der Haut gerissen hat, weil er
  glaubte, auf diese Art und Weise werde es nicht so weh tun.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Abkrzung:
  oft der schnellste Weg zu einem Ort, den man gar nicht aufsuchen wollte.
  ein Weg, auf dem man keinen trifft, den man nach dem Weg fragen knnte.
%
Absam, das
  (Med:) Eine Samenzelle, die sich mit groer Wahrscheinlichkeit zu
  einem Bankkaufmann entwickeln wird.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Abstinenz:
  die Kunst, das nicht zu mgen, was man ohnehin nicht kriegt.
%
Abstraktion:
  der einzige gedankliche Prozess, der einen befhigt,
  etwas zu erklren, was man selbst nicht versteht.
%
Absurditt:
  eine Meinungsuerung, die der eigenen Ansicht offenkundig widerspricht.
%
Abwinkl, der
  Ein verloren geglaubter Gegenstand, der unmittelbar nach Anschaffung
  eines Ersatzes berflssigerweise wieder auftaucht.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Adamsapfel:
  hervortretender Schildknorpel am Hals des Mannes, von der Natur
  vorsorglich angebracht, damit der Strick nicht rutscht.
%
Achern (Verb)
  Beschreibt das kein bichen berzeugt oder interessiert klingende
  Grunzen eines Erwachsenen, dem ein Kind irgendeinen kleinen,
  stinklangweiligen Gegenstand zum Bewundern bringt.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Adriach, der
  Der langweiligste Mensch, den man whrend eines Urlaubs
  kennenlernt. Auerdem ist der Adriach der einzige, der nicht begriffen
  hat, da der Adressenaustausch am Ende des Urlaubs lediglich ein
  gesellschaftliches Ritual darstellt und keineswegs eine Einladung,
  drei Monate spter beim Adressengeber anzurufen oder pltzlich
  unangemeldet vor dessen Haustr aufzutauchen.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
ltestenrad:
  Quadratur des Greises
%
rger:
  1. die Unfhigkeit, Wut in Aktion umzusetzen.
  2. eine Sure, die ihren Behlter strker zerfrit als das, worber
     man sie ausgiet.
%
Affalter, der
Ein Mitte Dreiigjhriger, der seine Haare lang trgt, um jnger zu
wirken.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Affe:
  ein Tier, das auf Bumen lebt, besonders gern auf Stammbumen.
%
Agitator:
  ein Politiker, der die Obstbume seiner Nachbarn schttelt - um die
  Wrmer herunterzuholen.
%
Aham, das
  (Rhetorisch:) Eine halblaute, beilufige Bemerkung, die die Antwort:
  "Ach!? Ist ja hochinteressant" provoziert.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Ahmsen (V.)
  (Bei Schauspielern:) Nach der Aufforderung, irgendeinen Auslnder
  darzustellen, sofort mit italienischem Dialekt zu sprechen
  beginnen. (Ausnahme: Das Ahmsen von Trken besteht im Annehmen eines
  hessischen Dialekts.)
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Akademische Freiheit:
  es darf mehr gearbeitet werden, als verlangt wird.
%
Akribik:
  Urlaubsziel fr Pedanten
%
Albig (Adj.)
  Infolge unklugen Alkoholgebrauchs nicht halb so lustig, wie man
  vonsich selbst glaubt.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Alicante, der
  Ein Gastarbeiter, der in Lokalen singt.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Alkofen (Adj.)
  Gern bereit, sich zu einem weiteren Drink drngen zu lassen.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Allerhop, der
  Das, was passiert, wenn man in einer vollbesetzten U-Bahn: "Verdammt,
  wo ist meine Vogelspinne hin?" ruft.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Alles Jute
  Geburtstagswunsch kologischer Sackbearbeiter
%
Allmosen (V.)
Demonstrativ eine groe Suchaktion in smtlichen Taschen veranstalten,
wenn man von jemandem mit einer Sammelbchse angesprochen wird.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Allmus, der
Ein gigantischer nigerianischer Baum, aus dessen harzigem Saft
smtliche Kantinen-Marmeladen hergestellt werden.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Allradantrieb:
  lt ein Fahrzeug dort steckenbleiben, wo selbst der Abschleppwagen
  nicht mehr hinkommt.
%
Alpnachstad, der
  Die bizarre Sammlung von Gegenstnden, die ein Schlafwandler im Laufe
  einer Nacht zusammentrgt.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Alter:
  1. Zeitspanne, in der man viele Fehler ablegt, weil man sie nicht mehr
     braucht.
  2. die Lebensperiode, in der wir die Snden, die wir noch begehen, dadurch
     wettmachen, da wir jene verabscheuen, die zu begehen wir nicht mehr
     imstande sind.
  3. die Zeit, wo die Erinnerung an die Stelle der Hoffnung tritt.
%
Alter Pocher, der
  Das, was Frauen anstelle einer -> Killiane haben. (s.a. -> Gramschatz)
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Alte Spittel, die (Pl.)
  Das, was am Morgen nach Dudelsack-Wettbewerben oder Vampir-Angriffen
  von den Portalen schottischer Schlsser gewienert werden mu.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
altern:
  1. bis heute die einzige Mglichkeit, alt zu werden. Deshalb mssen
     wir uns damit abfinden.
  2. sich ber sich selbst klar werden und sich beschrnken.
  3. Vorgang, in dessen Verlauf die Zukunft sich immer schneller in
     Vergangenheit verwandelt.
  4. eine schlechte Gewohnheit, die ein beschftigter Mann gar nicht
     erst aufkommen lt.
  5. in zunehmendem Mae sich berflssig machen.
%
Altranft, der
  Geruch leerstehender Wohnungen und Wochenendhuser.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Altruppin, der
  Geruch benutzter Geldstcke.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Altwiedermus, der
  Jemand, der sich bei jeder Gelegenheit an herumstehende Klaviere setzt
  und "Alle meine Entchen" spielt.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Ambi-Ente
  kein Arro-Ganter, so gnse auch mchte, siehe Ele-Gans
%
Amerang, der
  In Fernost hergestelltes Holzstck, das sich nur insofern von einem
  Bumerang unterscheidet, als es nicht zurckkommt, wenn man es
  wegwirft.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Amerika:
  1. ein Land, in dem viele Mnner als Tellerwscher angefangen haben und,
     soweit sie verheiratet sind, auch als Tellerwscher aufhren.
  2. die Entwicklung von der Barberei zur Dekadenz ohne Umweg ber die
     Kultur.
  3. ein freies Land, in dem jeder Mann tun kann, was seiner Frau beliebt.
  4. eine Nation, die viele sonderbare Erfindungen macht, um irgendwohin zu
     gelangen, und die dann nicht wei, was sie tun soll, wenn sie dort
     angekommen ist.
  5. ein Land, in dem die Maschinen von den Mnnern und die Mnner von
     den Frauen beherrscht werden.
  6. ein Facharzt fr Funktionsstrungen der Demokratie, der selber krank
     geworden ist.
%
Amerikaner:
  das einzige Volk der Welt, bei dem ein Verkehrsunfall als natrliche
  Todesursache gilt.
%
Amway:
  Amateurish Waylay, eine Art Kettenspiel mit berteuertem Plunder
  (Flssigseife, Badesalz und Klnisch Wasser). Oft wird man
  unfreiwilliger Spielkandidat, wenn man ganz berraschend von alten
  Freunden, die man ewig nicht gesehen hat, zu einem "netten Abend"
  eingeladen wird. Sinn des Spiels ist nicht, anderen den Ramsch
  anzudrehen, sondern neue Mitspieler (bei Leschliboms relativ
  einfach) zu gewinnen und zum Kauf eines obligatorischen
  Musterkoffers (mit Flssigseife, Badesalz und Klnisch Wasser) zu
  bewegen.
%
Analphabeten:
  Leute, die des Nichtlesens und Nichtschreibens mchtig sind.
%
Anantnag (V.)
  (Begriff aus der Eskimosprache:) Sich beim Rudern die Daumen zwischen
  den Riemenenden klemmen.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Anarchismus:
  der Versuch, das kleinere bel durch das grere zu ersetzen.
%
Anarchist:
  ein Mensch, der das Leben leicht nimmt, wenn es einem anderen gehrt.
%
Andernach, das
  Ein Gegenstand, der sinnvoller zu einem anderen Zweck als zu seinem
  eigentlich vorgesehenen eingesetzt wird. Ein Fischmesser, mit dem
  man eine hartnckige Lackdose aufhebelt, ist ein ziemlich gutes
  Beispiel fr einen Andernach.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
anders:
  auch nicht besser.
%
Anekdoten:
  charakteristische Episoden, die sich in den Biographien vom mindestens
  zwanzig berhmten Persnlichkeiten finden.
%
angeln:
  stundenlang geduldig an einem Fleck lauern, bis man nichts gefangen hat.
%
Angelschein:
  Lizenz to Wasserkill, laicht zu bekommen, lachse Kontrolle
%
Angestellter: 
  Mitarbeiter, der es noch zu keinem wohlklingenden Titel gebracht
  hat.  Das Ideal eines hheren Angestellten ist, soviel zu verwalten
  und so wenig zu tun zu haben, da er schon beinahe einem Beamten gleicht.
%
Angst:
  1. das einzige, das sich schneller vermehrt als Kaninchen.
  2. die Triebfeder des Krieges.
%
Ansehen:
  der gute Ruf, den man geniet, weil viele schweigen.
%
Ansprung, der
Die Geschwindigkeit, mit der ein -> Wagenitz auseinanderbricht,
nachdem der Polizeiwagen abgebogen ist.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Antananarivo (V.)
  Sein Eintreffen ankndigen, indem man ber die Mlleimer in der
  Einfahrt stolpert.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Anteilnahme:
  1. die allseitige Besttigung der Einsamkeit.
  2. die gesellschaftliche Form der Zudringlichkeit.
%
Anti-Gurken-Kampagne:
  "Gib Gurken Cornichons!"
%
Antradre:
  Der anthrazitfarbene Dreier-BMW ist das Wunschauto einer Sorte von
  Mitmenschen, die meinen, es im Leben "geschafft" zu haben. Da ihr
  Geld niemals fr einen Sportwagen gereicht htte, mute es
  wenigstens ein sportlicher Kleinwagen sein, der exklusiver als ein
  Golf aussieht. Die dunkle Auenfarbe des Mobils soll den anderen
  suggerieren, da hier ein wichtiger Geschftsmann unterwegs ist,
  der schneller an seinem Ziel sein mu als jeder andere.
  Unglcklicherweise wird man in einem Auto in dieser Tarnfarbe von
  allen anderen Verkehrsteilnehmern stndig bersehen. Also schaltet
  Antradre sein Licht auch bei Tage ein und setzt auf der Autobahn den
  Blinker links.  Auch wenn er nur sonntags zu seiner Oma fhrt, er
  gibt immer alles. Jeder ist sein Feind. Er fhrt so, als htte er
  die linke Spur gekauft, kein Porsche soll lebend an ihm
  vorbeikommen! Langsamere Autofahrer sollen blo immer schn rechts
  fahren, Omas Kuchen wird pappig. Er macht sich gerne und oft ber
  aufgemotzte GTI und GSI lustig, obwohl die seinen 318i stndig an
  der Ampel versgen.
%
Anwalting, der
  Die Art Mensch, die sich stndig ungefragt in anderer Leute
  Angelegenheiten mischt und irgendwann als freiwilliger Wahlhelfer
  endet.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Aphorismen:
  1. Behauptungen, die keines Beweises bedrfen, weil sie durch ihre
     Formulierung berzeugen.
  2. Stze, in denen ein gewisses Mass an Genauigkeit der Krze
     geopfert wird.
  3. Hobelspne vom Baum der Erkenntnis.
%
Aphoristik:
   Kunst des Weglassens bis zur Spruch-Reife.
%
Aphoristiker:
  ein Mensch, der sich wie ein Kind freut, weil es ihm gelungen ist, sich
  etwas auszudenken, was wahrscheinlich schon bei den alten Phoeniziern
  ein uraltes Sprichwort war.
%
Appetit:
  die Luxusausgabe des Hungers.
%
Appetithappen:
  kleine Leckerbissen, die man so lange in sich hineinstopft, bis einem der
  Appetit vergeht.
%
Applaus:
  Rauschmittel, unter dessen Einwirkung sich Politiker zu den seltsamsten
  Erklrungen verleiten lassen.
%
Arbeit:
  1. veraltete Methode, den Lebensunterhalt zu verdienen.
  2. Ttigkeit, durch die A fr B Vermgen schafft.
%
Argenschwang, der
  Ein Golfschlag mit Todesfolge.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Arrivierter:
  einer, der sich jemanden zum Rasenmhen nimmt und dann Golf spielen
  geht, weil er Bewegung braucht.
%
Arzt:
  1. ein Zeitgenosse, der auch kein Mittel gegen Schnupfen wei.
  2. ein freundlicher lterer Herr, der die Patienten whrend des
     natrlichen Heilungsprozesses unterhlt.
  3. Gentleman, der an Krankheiten gedeiht und an Gesundheiten stirbt.
%
Arzt, guter:
  einer, der es versteht, den Patienten so lange zu beruhigen,
  bis die Natur ihn wieder gesund gemacht hat.
%
Aschhorn, das
  Jeder Gegenstand, an dem ein Raucher gewohnheitsmig seine Pfeife
  ausklopft.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Asket:
  schwchlicher Charakter, der der Versuchung erliegt,
  sich ein Vergngen zu versagen.
%
Asketen:
  Leute, die allem entsagen knnen auer der Entsagung.
%
Asseln (V.)
Sich sehr diskret vordrngeln, indem man sich seitlich an einer
Schlange vorbeiarbeitet, ohne dabei bemerkt zu werden.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Astrologe:
  ein Mensch, der aus den Sternen liest, was im Gesicht steht.
%
Atheist:
  ein Mensch, der ohne unsichtbare Untersttzung auskommen mu.
%
Atheisten:
  Leute, die einen Glauben, den sie nicht haben, glhend verteidigen.
%
Attenzell, der
  Reihe von kleinen, vorsichtigen Schritten, mit deren Hilfe jemand, der
  whrend eines Gesprchs oder Streits einen schwerwiegenden  taktischen
  Fehler begangen hat, vllige Ablehnung in rckhaltlose Zustimmung
  verwandelt.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Aufklrung:
  der Vorgang, bei dem ein Erwachsener mit Hilfe aller seiner Kenntnisse
  dem Kind ein Viertel von dem erzhlt, was es schon wei.
%
Aufrichtigkeit:
  die verwegenste Form der Tapferkeit.
%
Aufrichtigkeit, totale:
  die Zuflucht jener, die weder Phantasie noch Taktgefhl besitzen.
%
Aufse, das
  Derjenige Schler, der einen Klassenlehrer ernsthaft ins Grbeln
  darber bringt, ob man nicht die Todesstrafe wieder einfhren sollte.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
aufstehen:
  die schwerste Arbeit des ganzen Tages, die zumeist schon vor dem
  Frhstck erledigt werden mu.
%
Augen:
  fr gewhnlich ein Vergrerungsglas fr fremde Fehler.
%
Auma, das
  Man befindet sich in einem Auma, wenn man morgens mit steifen,
  schmerzenden Gliedern aufwacht und minutenlang nach einer Erklrung
  dafr sucht, ohne eine zu finden.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Aurich, der
  Jemand, der einen ihm allenfalls flchtig bekannten Prominenten immer
  wieder beilufig als seinen "guten alten Kumpel" bezeichnet, um
  Eindruck zu schinden.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Auspuffgase:
  der Weihrauch der Zivilisation.
%
Ausrede:
  etwas, das die Frauen schneller zur Hand haben als ihre Schrze.
%
Ausschsse:
  Gremien, die Probleme lsen, die es ohne die Ausschsse nicht gbe.
%
Ausschu:
  1. eine Einrichtung, die es einem ermglicht,
     nicht allein schuldig zu sein.
  2. eine Gruppe Unvorbereiteter, die von Unwilligen ernannt werden, damit
     sie Unntiges tun.
%
Ausschusssitzung:
  fr Leute, die gern die eigene Stimme hren, eine willkomene Gelegenheit,
  endlose Reden zu schwingen, whrend andere Krokodile oder
  Damenbeine zeichnen.
%
Auenpolitik:
  die Kunst, einem anderen so lange auf den Zehen zu stehen,
  bis dieser sich entschuldigt.
%
Auerfragant, der
  Jemand, der etwas offensichtlich Wahres entrstet abstreitet. (s.a. ->
  Rechtis)
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Austern:
  ein Gericht, das so miserabel schmeckt, da es niemand essen wrde,
  wenn es nicht so teuer wre.
%
Auswanderer:
  1. Narr, der ein Land fr besser hlt als ein anderes.
  2. Menschen, die aus einer bekannten in eine unbekannte Misere reisen.
%
Auto:
  1. Mittel der Technik, das uns instand setzt, in der Regel viel
     schneller und bequemer die nchste Reparaturwerkstatt zu erreichen,
     als wir das zu Fu vermchten.
  2. jene technische Erfindung, welche die Anforderungen an die 
     Reaktionsgeschwindigkeit der Fugnger betrchtlich gesteigert hat.
  3. ein Frack aus Blech.
%
Autobiographie:
  Mittel, das manche Schriftsteller benutzen, um klarzustellen,
  was in Biographien ber sie geschrieben werden soll.
%
Avantgardisten:
  Leute, die nicht genau wissen, wo sie hinwollen, aber als erste da sind.
%
sthetik:
  ist natrlich nicht die Marotte, Aufgugetrnke zu verspeisen,
  sondern die Moral von Baumanhngseln.
%
Autosuggestion:
  ein Wagen startet nur mit geballter berzeugungskraft.
%
automatisch:
  ist natrlich nicht ein Fahrzeug auf Mutters Kchenmbel,
  sondern ein nachtschattengewchsartiger Wiesengrund.
%
Auw, das
  Ein aufgeworfenes Linoleum- oder Teppichstck, das jeder mit den
  Worten kommentiert: "Wenn das nicht befestigt wird, stolpert bestimmt
  irgend jemand drber und bricht sich das Bein", bis nach zwei Jahren
  jemand darber stolpert und sich das Bein bricht.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Auwel, das
  Ein Strandkiesel, der in feuchtem Zustand wie ein wertvolles
  Schmuckstck schimmerte, am Abreisetag jedoch nur noch einer jener
  hlichen Steinbrocken ist, mit denen Kinder ihre Koffer bis zur Kante
  vollstopfen.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Axalp, das
  Jenes Rad eines Einkaufswagens, das den anderen dreien zwar aufs Haar
  gleicht, den Wagen jedoch vollkommen manvrierunfhig macht.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Baak, der
  Der von irgendwelchen Unbekannten ausgelutschte Kaugummignubbel, an
  dem man beim Tasten unter dem eigenen Beifahrersitz unvermittelt
  hngenbleibt.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Baarz, der
  Der grauenhafte Gestank, der einem beim Abwaschen von Aschenbechern
  entgegenschlgt.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Backemoor, der
  Jemand, der sich kleidet wie eine ethnische Minderheit, zu der er
  nicht gehrt.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Badenweiler, der
  Ein Mann jenseits des vierzigsten Lebensjahres, der mit eingezogener
  Wampe am Beckenrand eines Freibades steht und jungen Mdchen in den
  Bikini lchelt.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Bagband, das
  Korrekte Bezeichnung fr Klebeband in unaufmerksamen Hnden.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Bahro, der
  Ein Fuballspieler, der nach einer lngeren Behandlungspause mit
  schmerzverzerrtem Gesicht auf's Spielfeld zurckhinkt, obwohl sogar
  die im Stadion anwesenden Blinden sehen, da er simuliert.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Baltrum, der
  Instinktiver Groll gegen alle Leute, die jnger sind als man
  selbst. (s.a. -> Morschen)
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Bamme, die
  Das unsichtbare Bremspedal im Furaum vor dem Beifahrersitz.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Bandelin, der
  Jener Teil eines Koffers, der dazu konstruiert ist, sich auf Flughfen
  in den Transportbndern zu verheddern. Einige der modernen
  Bandelin-Modelle verfgen zudem ber einen speziellen
  Auswurf-Mechanismus, mit dessen Hilfe der Koffer unmittelbar nach dem
  Einbandeln aufspringen und die Unterwsche des Besitzers ins Getriebe
  des Gepckbandes schleudern kann.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Bank
  Institution, wo man Geld leihen kann gegen den Nachweis, da man es
  nicht braucht.
%
Bannalp, die
  Ein Lattenrost, auf dem sich jede Matratze binnen weniger Tage bis zum
  Boden durchbiegt.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Barbecke, der
  Jemand, der bei Grillparties eine Schrze mit der Aufschrift "Hier
  kocht der Chef" trgt.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Bardenfleth, das
  Melodisches Pfeifen, Singen oder Summen, das man hufig beim Betreten
  ffentlicher Bedrfnisanstalten hrt. Durch das Bardenfleth
  signalisieren die Zellenbenutzer jedem Neuankmmling, da sich an
  ihren Tren keine Schlsser befinden und bitten ihn, sich etwas zu
  gedulden.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Bardonnex, der
  Ein kleiner Drink, an dem sich jemand stundenlang festhlt, um nicht
  aus der Kneipe geschmissen zu werden.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Barmen (V.)
  Beschreibt den Versuch eines  Betrunkenen, sich bei jemandem lieb Kind
  zu machen.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Bartholom, der
  Einer jener schnurrbartlosen Brte, mit deren Hilfe es religisen
  Belgiern und norddeutschen Politikern gelingt, wie die allerletzten
  Trolle auszusehen.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Basel, die
  Jene Gemeinsamkeit zweier Langweiler, die einem bei den
  Partygesprchen endlich die Chance erffnet, ihnen zu entkommen.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Baunatal (Adj.)
  Umschreibt die Unsicherheit, die ein Mann beim Betrachten eines
  komplett eingerichteten Kinderzimmers empfindet, bevor er seine Frau
  und sein erstes Kind aus der Klinik nach Hause holt.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Bauschlott, der
  Jener Teil des jhrlichen Mllberges, der aus fernstlichen
  High-Tech-Low-Price-Produkten besteht, deren Garantie abgelaufen ist.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Beamter: 
  Person, die sich durch den Flei ihrer Untergebenen auszeichnet.
  Wer sagt, da ein Beamter kein Beschftigungsrisiko hat?  Jeden
  Augenblick kann die Tr aufgehen und ein Antragsteller
  hereinkommen.
%
Beamte:
  Leute, die ein Leben lang sitzen, ohne verurteilt worden zu sein.
  Beamte sind wie die Bcher einer Bibliothek: Die am wenigsten
  brauchbaren sind am hchsten plaziert.  Es gibt zweierlei Beamte:
  Die einen sind kurz angebunden.  Und die anderen haben eine lange
  Leitung.  Das Wichtigste im Leben ist die Wahl eines Berufes.  Der
  Zufall entscheidet darber.
%
Bebra, das
  Jemand, der sich den ganzen Tag in der Nhe von Zebrastreifen
  herumtreibt und dabei stndig aussieht, als wolle er gleich die Strae
  berqueren.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Becheln, das
  Der Gesichtsausdruck, mit dem einem jemand signalisiert, da er viel
  zu besoffen ist, um irgend etwas von dem verstanden zu haben, was man
  in den letzten zwanzig Minuten erzhlt hat.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Bedretto, der
  Jemand, der alle wertvollen, gefhrdeten Gegenstnde vor dem Beginn
  einer Party in Sicherheit bringt.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Beidl, der
  Jemand, den  man nicht zu  einer Feier einladen mchte, aber leider
  einzuladen verpflichtet ist.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Bekond (Adj.)
  Sich auffllig unauffllig verhaltend. Beschreibt das Verhalten von
  Prominenten, die viel Aufhebens darum machen, unerkannt ein Restaurant
  zu besuchen.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Belletristik:
  ist die Kunst eines deutschen Schferhundes mit englischem
  Besitzer, mit drei Stckchen im Mund noch Laut zu geben.
%
Benz:
  Steht fr "Bin eigentlich nicht zurechnungsfhig" und bezieht sich
  auf alle Insassen eines 190er-Daimlers mit Kotflgelverbreiterung
  und Heckspoiler. Zustzlich impliziert "S-Benz" beim Fahrer
  "Schwanzneid - bei nichtreversibler Zeugungsunfhigkeit", sofern er
  einer der oben genannten Minderheiten angehrt.
%
Benzingerode, das
  Der Zeitraum, den man mit sinnlosem Herumkurven auf irgendwelchen
  Straen verbringt, bevor man sich an sein eigentliches Fahrtziel
  erinnert.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Berggiehbel, der
  Einer von diesen Druckknpfen in ffentlichen Toiletten, mit dessen
  Hilfe der Benutzer seine Hose waschen kann, ohne dazu ins Waschbecken
  steigen zu mssen. Der krftigste Berggiehbel der letzten Jahre
  befand sich im U-Bahnhof Hamburg-Hammerbrook und konnte erst nach
  einem spannenden Achtundsechzig-Tage-Krieg von Red Adair
  niedergewrungen werden.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Berlichingen, das
  Die aufgesetzte Freundlichkeit von Fernseh-Quiz-Moderatoren.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Berlinchen (V.)
  (Volkswirtschaftlicher Fachbegriff:) Arbeitspltze durch Verlegung der
  Firmenzentrale vernichten.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Beschaunen (V.)
  Den Bauch einer Schwangeren vorsichtig berhren.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Beselich (Adj.)
  Auf vollkommen  unerklrliche, verwirrende Art und Weise wegen allem
  und jedem verwirrt. (s.a. -> Niesgrau)
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Beucherling, der
  Lsung fr das -> Prtzel-Problem.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Biebern (V.)
  Mhsam beherrscht an der Unterlippe nagen, whrend man jemanden
  beobachtet, der sich mit einer Aufgabe abqult, die man selbst
  innerhalb von Sekunden gelst htte. Man beginnt in der Regel zu
  biebern, weil man a.) besonders hflich ist oder b.) ohnehin nichts
  unternehmen kann, da sich der Scheiternde in einem Fernsehstudio
  befindet und man selbst zu Hause auf dem Sofa sitzt.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Bindlach, der
  Ein Schluck Bier, der einem versehentlich in den Hemdkragen geraten ist.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Bippen (V.)
  Das, was die Brste von Leichtathletinnen whrend des
  100-Meter-Hrdenlaufes tun.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Bischofswerda, das
  Kurzes Aussetzen von Atmung, Herz und Hirn, wenn unverhofft jemand an
  die Tr klopft. Dem besonders bei jungen, an der Vertiefung ihrer
  Anatomiekenntnisse interessierten Mnnern verbreiteten Bischofswerda
  folgt - falls das Studium hinter unverschlossenen Tren stattfindet -
  in der Regel ein -> Haspelschiedt.
		-- Douglas Adams, John Lloyd, Sven Bttcher ("Der tiefere Sinn des Labenz")
%
Bodybuilder:
  Entgegen landlufiger Meinung auch ein Kunstwort, steht fr
  "Bedrohliche organische Dysfunktion bei unterentwickelter
  Intelligenz, leidet daher ernsthaft". Hat die einzigartige
  Fhigkeit, Rudimente von Gehirnzellen direkt in Muskelfasern
  umzuwandeln. Neigt in sog. Kraftrumen zu Hospitalismus
  (rhythmische, ungesteuerte Bewegungsablufe, oft zu beobachten bei
  internierten Schwachsinnigen) und leidet unter seinem
  steroidgeschwchten Glied ("Sportstruller").
%
Chinah:
  fernes ervolkreiches Land.
  wichtigster Exportartikel: Reisverschlsse
  die Ernte wird jhrlich von Reiswlfen und Reisberflutung bedroht
  Wichtig: Beim Leisen mit dem Auto an die Lichtgeschwindigkeit halten!
%
Compiler:
  Applikation, die Programme, die manchmal laufen, in Programme
  verwandelt, die niemals laufen.
%
Cow-Kasus 
  kuhflliger Name eines Gebirgszugs in Rinderindien
%
Delhigiertenkonferenz:
  indisches Parlament, tagt im Kastenwagen
%
Delhikatesse:
  Spezialitt aus Indien, z.b. Delhi-Mehl, s.a. Reis-Leistungsverhltnis
%
Demokratie:
  Zwei Wlfe und ein Schaf stimmen darber ab, was gegessen wird.
%
Dezibell:
  Lrm, der von 10 Hunden verursacht wird
%
Diskussion:
  die Kunst, wohlberlegt aneinander vorbeizureden.
%
Ehestreit:
  Ehemann sich's versieht, Braut sich was zusammen:
  siehe auch Porzellanmanufraktur
%
Eichhrnchen:
  Normbrtchen
%
Elepfand:
  Mehrweg-Dickhuter mit Hang zum Hannibalismus
%
Embryonen:
  Frhmenschen, die sich auf Feten kennenlernen
%
Erfahrung:
  Fachausdruck fr bewhrte Fehler lterer Mitarbeiter.
%
E-Satz:
  Der E-Satz besteht aus einer Hintereinanderreihung alphanumerischer
  Zeichen, die nicht notwendig mit der blichen Grammatik und Orthographie
  der jeweiligen Sprache in bereinstimming stehen mu.
  (Siehe auch: E-Commerz, E-Business, E-Mail, E-nternet, virtuelle E-alitt)
%
Esoterik:
  Steht auf Altgriechisch fr "Seit die Menschen nicht mehr an Gott
  glauben, glauben sie nicht etwa an gar nichts mehr, sondern an
  alles". Die Lehre vom subtilen, gerechten Abzocken
  rucherkerzenbenebelter, nach Mottenkugeln stinkender
  Sackpullitrger vom Typ "Msli-Jochen" oder "Kelly-Fan", denen man
  fr ein Heidengeld den allergrten Schwachsinn (Wunderkiesel,
  Erdstrahlenfilter, Energiepyramiden und geschleudertes Wasser)
  andrehen kann.
%
Exorzist:
  Theologe, der sein Fach auf Teufel komm raus studiert.
%
Extase:
  wenn man eine Frau zum kochen bringt.
%
evakuieren:
  zeigt eindeutig, da der Menschen erstes Milchvieh "o'muh" sagte.
%
Festplatte:
  serviert der Computerfreak zur Stehparty, s.a. Speichelkapazitt
%
Fett:
  schmierig zu entfernen, danach ist man fettich mit der Welt
%
Finanzbeamte:
  Leute, die genau das Doppelte von dem glauben, was man ihnen sagt.
%
Findelsingen:
  Stadt in Bayern, berhmt durch Waisenchre
%
Fische:
  gehren nicht zu den Zeugetieren, Laich und Laich gesellt sich gern,
  wenn das Wortspiel nicht grt, soll man den Rogen nicht unbuttmig
  berspannen
%
fotofinnisch:
  skandinavische Icons
%
Fllfederhalter:
  das Halten und Fllen ist ein schwerer Beruf, wird meist von
  asiatischen Kulis und Lehrlingen (Bleistiften) ausgebt.
%
Funktelefon:
  schnurlos verschwunden
%
G7-Gipfel:
  jhrliches Treffen der Dominantseptakkorder (Roggen-Roller)
  Die ganze Pro-C-Dur ist meist nach 12 Takten zu Ende.
%
Gam-Bit:
  Informationseinheit beim Schachcomputer
%
Gartenhaus:
  solange keiner einen besseren Verschlag macht, reine Laubensfrage
%
Gehirn, das:
  Das Organ mit dem Menschen denken, da sie denken.
  -- Ambrose Bierce, "The Devil's Dictionary"
%
Gelndewagen in der Stadt:
  Ich knnte Dich nach Hause fahren, auch wenn diese Strae nicht
  hier wre.
%
Gelbe Tonne:
  blasph. fr Buddha
%
Generalamnestie:
  1. Alzheimer der hheren Offizierslaufbahn
  2. Putzfrau vergit den richtigen Haushaltsreiniger
%
Geschwindigkeitsmesser:
  Ttungsinstrument bei jap. Killern
%
Glcksspirale:
  Verhtungsmittel mit hohem Risikofacktor
%
Gogik, Peter:
  erfand die Leere ber die Daktik
%
Gold:
  silber viel Gold zu besitzen ist fr viele der Zinn des Lebens
%
Gonokoggen:
  Hanseschiffe fr Day Tripper
%
Gravitationsgesetz:
  seltsam annewtonde engl. Vorschrift, um Schwerkraftverbrechen
  (z.b. Missachtung des Lotrechts) Einhalt zu gebieten
%
Gynkologe:
  Spezialist, der beischeiden bleibt und auch mal Abstriche macht
%
Hacke:
  Stadt im Norden, engl. It's a hoe
%
Hafer:
  besitzt die Garbe, Schleimigkeit und Standesdinkel zu verbinden
%
Handschellen, die:
  eisenhaltiges Abfhrmittel.
%
Hanne-Lore:
  offener Gterwagen in einem Kohlbergwerk
%
Hochspannungsmast:
  bes. interessante Art der Tieraufzucht
%
Holzschuhe:
  werden aus Latschenkiefern und Sandalholz hergestellt
%
Hundert, Andi:
  ziemlich alter Uhrgrovater
%
Hydrakultur:
  mit Schlangen dngen
%
Iefschlag, Herbert:
  Unglcksbote
%
Ieren, Edith:
  wurde als Kind auf der Strae von Daten erfat und mu das Erlebnis
  immer noch verarbeiten
%
Ignorami:
  Die Kunst, Probleme in reprsentative Formen zu falten.
%
Image:
  Gesicht einer Firma, die kein Gesicht hat.
%
Imperativ:
  sind kategorisch abzulehnen (Verfasser bekannt), solche sinnlosen
  Befehle wie: Sing Ular, Werft, Verschiebe Bahnhof!
%
Inordnung, Alice:
  angelschsische Positivistin
%
Installateur:
  wer hart drainiert hat, nicht unkonzentriert war, keinen
  abwssernden Eindruck macht und die Abfluprfung besteht
%
Jambus:
  Bluesmusikerfahrzeug
%
Kalif:
  Einwohner Kaliforniens.
%
Kapernsauce:
  Bestandteil jeder guten enternationalen Kche
%
Kilometergeld:
  der wahrscheinlich lngste Geldschein der Welt
%
Knaustrophobie:
  I hab mia denkt, i phragma, wie's dia geht!
  Schon wieder pessar?
%
Kronkorken:
  Bestandteil bgelfreier Flaschen
%
Leidenschaft:
  eine Eigenschaft die Leiden schafft.
%
leger
  Modefrage: ist meine Kleidung zulssig oder zu lssig?
%
Legosthenie:
  Bauklotzlegeschwche bei Kleinkindern
%
Lehm:
  richtiger Umgangston mit ausgemergelten Endmornen
%
Leicester-Maul:
  englischer Grokotz
%
Leschlibom:
  Den schmalen Lederschlips und Bommelslipper, Modeattribute, die
  andere zum Glck schon Anfang der 80er Jahre entsorgt haben, trgt
  der Leschlibom zu besonderen Anlssen wie der samstglichen
  Hhnerjagd im Tanz-Bums immer wieder gern auf. Typischer
  Versicherungsvertreter oder Anlageberater, oft mit anthrazitfarbenem
  "Ich-habs-geschafft"-Dreier-BMW (siehe: Antradre) unterwegs, den er
  in kleinen, bequemen Raten abstottert.
%
Lnull, Norma:
  weibliche Sagengestalt aus Niveausibirsk und Levelkusen spiegelte
  sich gerne in der Meeresoberflche
%
Mark Brandenburg:
  heit jetzt Euro Brandenburg
%
marode:
  ist keine kindliche Aufforderung, den Boden umzugraben,
  sondern ein Gedicht, einem Kratersee in der Eifel gewidmet.
%
Maurer:
  leben von der Wand in den Mund; Berufsgruppe mit der hchsten
  Mrtelittsrate. Hinzugefugt sei, da die Mitglieder der
  Kelle-Family locker eine ganze Wand verputzen.
%
Mente, Ali:
  mute selbst zahlen, wenn sein Bruder Argu ausgegangen war
%
Messner, Reinhold:
  Aufsteigertyp, Verfasser von Schlundliteratur
%
Metermorphose:
  Umwandlung der engl. Yard, Meile, Fu
%
Milch:
  bemelkenswerte Fligkeit im Rahm ihrer Mglichkeiten
%
Mohammed:
  hatte allahlei zu mekkan "O man, is'lahm die Sau die",
  sein Verhalten spottete jeder Beschneidung
%
Molotow:
  ehem. Polit-Pyro-Mitglied
%
Mone, Anne:
  Erfinderin des Buschwindhschens
%
Monopolist:
  jemand, der im Theater beide Armlehnen beansprucht.
%
Muddel, Kuddel:
  norddt. Chaostheoretiker, Schler von Konfuzius Gegentheorie
  s. Lo-Tse
%
Mundtuch:
  Exportartikel der Serviett-Union
%
Nachbar:
  Zeitgenosse, der von Ihren Angelegenheiten mehr wei als Sie.
%
Nachrichten:
  heien so, weil sich viele Leute da nach richten.
%
Nsse, Axel:
  Deologe, stellte fest, da auch die Dicksten dnsten
%
Neid-Club:
  Erreg-Bar
%
Netz-Beschmutzer:
  Pornos im Internet, s.a. E-mail und die Detektive
%
Nonne:
  Anhngerin nonverbaler Kommunion "I wanna get kloster you"
  s.a. Mnch rgere dich nicht
%
Nu:
  groe im Wasser: Walnu
  kleine in der Luft: Taube
%
ochsidieren:
  umgs. kastrieren
%
l:
  eines der wenigen zweibuchstabigen Wrter, die mit  anfangen und
  mit l aufhren
%
Onanieren:
  derb fr: sich am Riemen reien
%
Opposition:
  die Kunst, so geschickt dagegen zu sein, da man spter dafr
  sein kann.
%
Organspenden:
  hier ist der Wille des Spenders ausschlachtgebend
%
Papamobil:
  Auto mit Katholysator
%
Parodies:
  Himmelreich fr abspttisch geliebte Satiriker
%
Pessimist:
  Mensch der sich bei Wahl zwischen zwei beln fr beide
  entscheidet.
%
Pflug der Pharaonen:
  der hat schon manchen Forscher um die Egge gebracht; dem ist nichts
  hinzuzupflgen
%
Philosoph:
  Mensch, der sich bei saurer Milch damit trstet, da sie zu vier
  Fnfteln aus Wasser besteht.
%
Plakat:
  Anschlag auf den Verbraucher.
%
Planung:
  Ersatz des Zufalls durch den Irrtum.
%
Plattenproduzent:
  Heftzwecke auf dem Fahrradweg
%
plattmachen:
  ins Niederdeutsche bertragen, s.a. chlorieren (alles Chlor?)
%
Politik:
  die Kunst, Brnde zu lschen, die man selbst gelegt hat.
%
Politiker:
  jemand, der niemals eine Meinung uert, deren Ursprung bis auf ihn
  selbst zurck verfolgt werden kann.
%
Port Monet:
  malerischer Hafen
%
Postmoderne:
  Ersetzung des Briefverkehrs durch den Telefonsex
%
Prfix:
  vorschnell
%
Probstei:
  Krperteil eines Geistlichen, das wegen des Zlibats Pfarrerflucht
  auslsen kann
%
Promille:
  Sitzgelegenheit fr Autofahrer.
%
Pnktlichkeit:
  Fhigkeit abzuschtzen, um wieviel Zeit sich der andere
  verspten wird.
%
Puppe:
  in Sekt'n Kind
%
Q-Bismus:
  Rinderwahnsinn, Wunden sofort behandeln lassen
%
Quariat:
  Geschft, in dem nur neue Bcher verkauft werden
%
Quartett:
  4 Musiker, die auch mal Karten spielen, anstatt stndig Terz zu
  machen
%
Rack, Arno:
  Erfinder der Windjacke
%
Radio:
  in manchen Kreisen wurden mit Radios umfangreiche Berechnungen
  angestellt
%
Raketentriebwerk:
  gibt es in Schubladen zu kaufen
%
Rast, Peter:
  verfilmte den Klassiker "Onkel Toms Ltte"
%
Ratenzahlung:
  Mglichkeit die Monate zu verkrzen und die Jahre zu verlngern.
%
Rausschmeier:
  Mitglied im Trschutzverein
%
Reckturnen:
  ein viel schwieligerer Sport als Goldbarren
%
Recycling:
  zum gestiegenen Umweltbewutsein kann man nur herzlich granulieren
%
recycling-fhig:
  z.B. Pfand-Leier (Instrument), Retour-Kutsche (Fahrzeug), Ele-Pfand
  (Tier)
%
Reggrung:
  Staatsform in Jamaica. Mitglieder werden bei einem Ska-Tournier
  ermittelt, die sog. Rasta-Fahndung
%
Reiher:
  liefern sich bei Nahrungsmangel ein Kropf-an-Kropf-Rennen
%
Reiswein:
  ob er schmeckt ist Ansichtssake
%
Riesling:
  Gegenteil von Winzer
%
Rine, Marga:
  erste Frau auf groer Butterfahrt
%
Rundfunk:
  Pausenmusik auerhalb der Fernsehzeit.
%
Rus, Ute:
  leistete fruchtbare Beitrge zur Entwicklung der Gebrdensprache
%
Sailsorger:
  Schiffsgeistlicher mit Bootschaft
%
Samen:
  werden vom Samenleiter eingesetzt:
  Arbeit-Samen - fleissig
  Gemein-Samen - superfies
  Grau-Samen - unscheinbar
  Gleich-Samen - Klassenkmpfer (alle ziehen an einem Samenstrang)
  Ein-Samen - versuchen es auf eigene Faust
  Spar-Samen - die konomen unter den Samen
%
Schafschtze:
  Old Schurhand sorgte nach dem Spruch des Schurgerichts fr Ruhe,
  wenn sie sich widder in die Wolle kriegten. Hat heute keine Bock
  mehr, war ihm vllig schnucke, so scherte er sich weg.  Die Schafe
  kuckten belmmert und beziegt.
%
Scharniere:
  in Haufen autretendes Organ, auf Leber-Partys anzutreffen
%
Schfleck, Knut:
  Verknder der befleckten Empfngnis
%
Schlag, Karl:
  erster Vorsitzender des Lichtungsausschusses
%
Schleswig-Ytong:
  Markenname eines nrdl. Bundeslandes, markenlos:
  Schleswig-Hohlstein
%
Schneewehe:
  begleitet Schneemanngeburten.
  Blo nicht verharschen lassen.
%
Schrein:
  trgt. Die, die ihn im landen, tun's nicht mehr.
%
Schweiz:
  Europische Grobank fr Fluchtkapital.
%
Sitzpinkler:
  manche stehn dazu
%
Snob:
  Jemand der sich die Petersilie mit Fleurop ins Haus schicken lt.
%
Sodomie:
  mit den Hhnern ins Bett gehen
%
Soldaten:
  Meergebnisse bei Sol-Eiern
%
Spargel:
  preiswerter Haarfestiger
%
Sportler:
  hormoniebedrftige Menschen
%
Stahlbeton:
  wird der Stahl beanstandet (Moniereisen) drohen hohe
  Bewehrungsstrafen
%
Staudamm:
  kann man sich gegen zum Wehr setzen
%
Steiner, Kurt:
  erfolgloser Eisenbahntechniker, seine Steinerweichen setzten sich
  nicht durch
%
Stock, der: 
  Ein Bummerang, der nicht funktioniert.
%
Student, radikaler:
  Einer, der alles bestreitet, nur nicht seinen Lebensunterhalt.
%
Stuhlgang:
  beschissen eingerichteter Korridor
%
Sden:
  Wasser sdet lt. Kchelverzeichnis auch im Norden bei 100
%
Suff-Fix:
  Alkoholbeutel zum Selbstauffkochen
%
Sweatshirt, das:
  Kleidungsstck, das ein Kind anziehen mu, wenn der Mutter kalt ist.
%
Vokuhila-Oliba
  Fast schon ein Klassiker. Das Akronym leitet sich aus dem Auftrag an
  seine Friseuse ab: Vorne kurz, hinten lang". Der Oberlippenbart ist
  ebenso ein Charakteristikum dieses in der Regel eher einfacher
  strukturierten Mitmenschen, der sich im Aussehen und Auftreten an
  regionalen Fuballgren der spten siebziger Jahre
  orientiert. Fr jeden Millimeter, den der "Oliba" unter die
  Mundwinkel heruntergezogen ist, lassen sich vom 90er IQ bedenkenlos
  weitere 5 Punkte abziehen. Trgt oft Schnellfickerstiefel, die es
  in groer Auswahl im Spezialgeschft fr geistige Kleingrtner,
  dem sog. "Western-Store", gibt.
%
Wahl:
  Mglichkeit frei zu entscheiden, wer sein Geld verschleudert.
%
Weinlese 
  "Watt steht da auffer Buddel geschriem?"
%
Wupi
  Wuthocker-Piloten halten sich fr sportliche Motorradfahrer, sind
  aber in Wirklichkeit hirnlose Raser im fortgeschrittenen gustativen
  Delirium.  Bewegen mit Vorliebe kreischende, kasperbunte Kraftrder
  mit Vollverkleidung ("Wuthocker", "Joghurtbecher") und kommentieren
  das kopfschttelnde Entrsten anderer Verkehrsteilnehmer in der
  Regel mit "Irgendwelche Probleme?".
%
Zivildienstleistender:
  ttet nicht mit der Waffe, sondern mit Essen auf Rdern.
%
Zubereitung:
  ist Rodeo fr Waschweiber. 
%
Zucker:
  ist ein weier Stoff, der dem Kaffee einen herben Geschmack verleiht,
  wenn man vergit, ihn hineinzutun.
