Es wohnt ein Wind in Leningrad,
der pustet kalt,
wer da nicht einen Mantel hat,
der hustet bald.
		-- Heinz Erhardt
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Ich kann's bis heute nicht verwinden, deshalb erzhl ich's auch nicht
gern: den Stein der Weisen wollt ich finden und fand nicht mal des
Pudels Kern.
		-- Heinz Erhardt
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Die alten Zhne wurden schlecht, und man begann, sie auszureien, die
neuen kamen grade recht, um mit ihnen ins Gras zu beien.
		-- Heinz Erhardt
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Wenngleich die Nas, ob spitz, ob platt, zwei Flgel - Nasenflgel -
hat, so hlt sie doch nicht viel vom Fliegen; das Laufen scheint ihr
mehr zu liegen.
		-- Heinz Erhardt
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Seit frher Kindheit, wo man froh lacht, verfolgt mich dieser
Ausspruch magisch: Man nehme ernst nur das, was froh macht, das Ernste
aber niemals tragisch!
		-- Heinz Erhardt
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Das Leben beginnt in einer Zelle
und bei Strolchen endet's auch in einer solchen.
		-- Heinz Erhardt
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Meine Made ist so etwas wie ein Wurm, nur etwas krzer.
		-- Heinz Erhard
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Made in Germany - da ist der Wurm drin.
		-- Heinz Erhard
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In nur vier Zeilen was zu sagen,
scheint zwar leicht, doch ist es schwer.
Man braucht ja nur mal nachzuschlagen,
die meisten Dichter brauchen mehr...
		-- Heinz Erhardt
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Das Leben ist wie eine Brille - man macht viel durch!
		-- Heinz Erhardt
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Manche Konferenzen finden unter vier Wnden statt.
		-- Heinz Erhardt
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Am besten ist, man macht sich einen Knoten ins Notizbuch.
		-- Heinz Erhardt
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Groe Schatten werfen ihre Ereignisse hinter sich.
		-- Heinz Erhardt
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Steh nicht immer auf! Sonst nimmt dir noch jemand deinen Platz weg,
und dann sitzt du da!
		-- Heinz Erhardt
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Das Leben ist das Wichtigste des menschlichen Daseins.
		-- Heinz Erhardt
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Vor dem Tode habe ich keine Angst - denn alle, die gestorben sind,
lassen nicht wieder davon ab.
		-- Heinz Erhardt
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Man sieht es manchen Damen noch jetzt an,
da sie einmal recht hlich gewesensein mgen.
		-- Heinz Erhardt
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Ich knnte manchmal vor Glck eine ganze Allee von Purzelbumen
schlagen.
		-- Heinz Erhardt
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Was ist paradox: wenn man ein eingefleischter Vegetarier ist.
		-- Heinz Erhardt
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Ich hatte die Stirn, sie zu runzeln.
		-- Heinz Erhardt
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Ich fletschte meine Faust.
		-- Heinz Erhardt
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Haben Sie Ihre Begabung von der Mutter? -
Nein, ich habe sie mit der Vatermilch eingesogen.
		-- Heinz Erhardt
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Das Brot ging den Weg allen Fleisches.
		-- Heinz Erhardt
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Ich scho ihn ber seinen eigenen Haufen.
		-- Heinz Erhardt
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Von der Muse gekt? - Von der Pampelmuse.
		-- Heinz Erhardt
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Der Kaiser belohnte ihn kniglich.
		-- Heinz Erhardt
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Sie haben den falschen Idioten, Sie Nummer.
		-- Heinz Erhardt
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Ich mu brechen, und zwar eine Lanze.
		-- Heinz Erhardt
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Das Programm neigt sich seinem Anfang zu.
		-- Heinz Erhardt
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Als ich geboren wurde, war ich noch sehr jung.
		-- Heinz Erhardt
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Ich habe die Muttersprache mit den Kindesbeinen eingesogen.
		-- Heinz Erhardt
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Das ewige schwimmen gegen den Strom wird noch einmal
der Nagel zu meinem letzten Atemzug sein.
		-- Heinz Erhardt
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Wenn schon Nietzsche sagt, da zum Leben drei Dinge gehren, nmlich
Geld, Geld und Geld, so mchte ich diesen klugen Satz dahin erweitern,
da zum Leben vier Dinge gehren, nmlich Geld, Geld, Geld und Geld.
		-- Heinz Erhardt
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Auch die Sonne hat ihre Flecken.
		-- Heinz Erhardt
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Ich bin ein richtiger Pechpilz, niemals fllt mir das kleinste Schwein
in den Scho.
		-- Heinz Erhardt
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Wer den Schaden hat, spottet jeder Beschreibung.
		-- Heinz Erhardt
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Es hat keinen Sinn, den Brunnen zuzuschtten, wenn das Kind bereits
verbrannt ist.
		-- Heinz Erhardt
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Man darf im Leben nichts auslassen, auer Butter.
		-- Heinz Erhardt
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Ich brauche nur Fettgedrucktes zu lesen, und schon nehme ich zu.
		-- Heinz Erhardt
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Bei manchen Menschen geht alles schnell zum einen Ohr rein und zum
anderen raus - die haben auch nicht viel dazwischen.
		-- Heinz Erhardt
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Wenn der Kragen am Hemd nicht sitzt, handelt es sich oft um einen
Stehkragen.
		-- Heinz Erhardt
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Solange es Haare gibt, liegen sich die Menschen in denselben.
		-- Heinz Erhardt
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Das Ei darf nicht klger sein als Kolumbus.
		-- Heinz Erhardt
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Bei glatten Straen mu man sechzehn geben, also doppelt acht.
		-- Heinz Erhardt
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Viele Menschen lassen gute Ratschlge links im Papierkorb liegen,
den man ihnen hher hngen sollte.
		-- Heinz Erhardt
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Es lohnt sich nicht, sich an einen Strohhut zu klammern.
		-- Heinz Erhardt
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Frieden auf Erden - hoffentlich wird es keinen Zaun mehr geben,
von dem man einen Streit brechen kann.
		-- Heinz Erhardt
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Der liebe Gott hat das Gras nicht wachsen lassen, damit man in
dasselbe beit.
		-- Heinz Erhardt
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Man mu im rechten Augenblick die Gelegenheit bei der Hand fassen
und seinen Schwiegerpapa um den Schopf seiner Tochter bitten.
		-- Heinz Erhardt
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Manche Hab- und Gutseligkeiten sind nur ein Tropfen auf den hohlen Zahn.
		-- Heinz Erhardt
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Viele Menschen scheinen aus dem linken Bett zuerst aufgestanden zu sein.
		-- Heinz Erhardt
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Mge der Himmel seine Geigen ber alle Glcklichen ausschtten.
		-- Heinz Erhardt
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Man darf im Leben weder sich noch Verdacht erregen.
		-- Heinz Erhardt
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Manchmal hilft nur noch: Zhne hoch und den Kopf zusammenbeien.
		-- Heinz Erhardt
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Vorlufig habe ich noch keine Lust ins bessere Jenseits zu beien.
		-- Heinz Erhardt
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Ich kann keinen Wurm krmmen, der mir am Herzen nagt.
		-- Heinz Erhardt
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Wenn ich Kse esse, lasse ich die Made links liegen.
		-- Heinz Erhardt
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Ich lasse mich nie weit und breit schlagen.
		-- Heinz Erhardt
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Gerichtsvollzieher sind wie kleine Kinder: was sie sehen wollen sie
gleich haben.
		-- Heinz Erhardt
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Ich rede mir nicht ein, den Stein der Weisen wachsen zu hren.
		-- Heinz Erhardt
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Jeder sollte sein eigener Hirte sein - jeder sollte sich hten, und
zwar davor, da einem die anderen das Fell ber die Ohren hauen.
		-- Heinz Erhardt
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Manchmal kommt man mit einem blauen Auge davon,
das man einem anderen geschlagen hat.
		-- Heinz Erhardt
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Es darf kein uerstes geben, zu dem wir nicht entschlossen wren,
und keine Lauer, auf der wir nicht lgen.
		-- Heinz Erhardt
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Raphael wre auch dann ein groer Maler geworden, wenn er ohne lfarben
auf die Welt gekommen wre.
		-- Heinz Erhardt
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Ein blindes Huhn bekommt auch mal ein Gerstenkorn und hat dann keine Lust,
die Flinte in dasselbe zu werfen.
		-- Heinz Erhardt
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