- Tip 1:
  bei den ersten Versuchen mit dem Modul-eigenen (internen) Resizer 
  und 352x288 Bildgre im MPEG 1 VBR-Format arbeiten, also 
  Parameter "-F 1,1" verwenden.

  Mchte man Einfluss auf Qualitt/Gre des Videos nehmen, kann dies 
  mit Hilfe eines zustzliches User-Profiles gemacht werden unter 
  Verwendung des Parameters "quant_value" (default ist
  quant_value = 4) -> kleinere Werte ergeben bessere/grere Videos,
  der mgliche Wertebereich ist [1,31].
  Bei dieser Methode ist die Option "-F 1,1,myprofile.cfg" anzugeben,
  wobei myprofile.cfg dann beispielsweise so aussieht:
  
  # user profile for 352x288 
  # VBR-MPEG1 Video
  quant_value = 3  # please test with 5 or 3 too

- Tip 2:
  wenn nur Mll (Verzerren) rauskommt, kann es am Erkennen der Gre des
  Quellvideos liegen (dann mit den "-T, "-g" Optionen arbeiten. Oder das
  "resized"-Format passt dem Encoder nicht, da er bei Bild-Breite und
  Hhe nur ein ganzes Vielfaches von 16 haben will (passiert manchmal bei
  Verwendung des "externen" transcode Resizers). 

- Tip 3:
  eine Besonderheit des Encoders: er kann auch MPEG-2 mit sehr niedrigen
  Bitraten produzieren, wobei die Qualitt genauso gut wie bei MPEG-1 ist. 
  So passen oftmals bis zu 90-Min DVDs auf eine (1) SVCD(!).
  Dazu mssen aber spezielle Parameter ber das User-Profile eingestellt
  werden und es sollte der interne Resizer zusammen mit 352x288er-
  Bildgre verwendet werden. 
  Somit ist folgende Option zu verwenden "-F s,1,myprofile.cfg"
  und der Inhalt von myprofile.cfg sieht dann so aus:

  # user profile for 352x288 
  # SVCD Video (low bitrate MPEG2)
  quant_value = 4  # please test with 5 or 3 too
  prog_seq = 1
  progframe = 1
  qscale_type = 0  # -> this is deciding parameter for low-bitrate  
  aspect = 3       # use this only on 16:9 DVDs
  
  Mit der (zwar nicht normgerechten) Bildgre "352x288"
  hatte ich in meinen Tests meist bessere Ergebnisse als mit
  "480x576" und vor allem war die Encodergeschwindigkeit deutlich 
  hher -> ist wirklich einen Versuch wert, auch wenn sich selbst-
  ernannte "Profis" gern darber aufregen :-) 
  Dieses Format lsst sich nmlich auch auf vielen SVCD-fhigen 
  Consumer-Playern abspielen (habe diverse Pioneer-, Philips-, 
  Yamaha-Gerte erfolgreich getestet und die bekannten Allesfresser 
  Yamakawa, SEG, Cyberhome usw. spielen das sowieso). 

- Tip 4:
  die Encodinggeschwindigkeit hngt von der Bildgre des Zielvideos
  und von der Art der Bitratenkontrolle ab. 
  Die Geschwindigkeit fllt bei greren Bildformaten und/oder bei 
  aktivierter Bitratenbegrenzung.
  Nur das vordefinierte SVCD-Profile arbeitet mit Bitratenbegrenzung,
  ansonsten msste dies explizit ber das User-Profile eingestellt
  werden.

- Tip 5:
  wie funktioniert die Bitratenbegrenzung im SVCD-Modus: berschreitet 
  die Bitrate ermittelt aus der gerade bearbeiteten GOP (group of 
  pictures -> das sind in der Regel ca. 12-15 Bilder) eine vorgegebene
  Maximalbitrate wird das Encodieren dieser GOP mit einem erhhten
  "Quantisierung" wiederholt, solange bis der Grenzwert eingehalten ist.
  Danach wird wieder auf die vorgegebene Quantisierung (quant_value)
  zurckgeschaltet. Deshalb kann die Encodinggeschwindigkeit auch deutlich
  fallen.
  Zu hufiges "Wiederholen" kann durch einen greren Wert fr 
  "quant_value" vermieden werden. Es gilt wie immer - ausprobieren !

- Tip 6:
  bei verrauschtem Eingangsmaterial kann die Bandbreite der Bitrate um ca.

  25% besser genutzt werden, wenn der DNR-Filter "vorgeschaltet" wird.

- Tip 7:
  ber das User-Profile besteht die Mglichkeit eine Vielzahl an
  Encoding-Parametern einzustellen. Eine Beschreibung dazu und
  die Liste der Default-Parameter der vordefinierten Profile 
  (MPEG1, VCD, SVCD, MPEG2 und DVD) wird noch nachgeliefert.
 
- Tip 8: nicht gleich aufgeben - es dauert eine Weile, bis man das 
  persnliche Optimum beim MPEG-Encoden rausholt :-) 
